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Leiharbeit
Aktualisiert am 27.09.2019 - 08:43

Teure Lückenfüller

Der Fachkräftemangel fordert seinen Tribut. Leiharbeitnehmer werden für Sozialunternehmen immer wichtiger. Das treibt die Kosten in die Höhe. Die Politik will gegensteuern.

Leiharbeit boomt – auch in der Sozialwirtschaft. Einer Erhebung der Bundesagentur für Arbeit zufolge ist die Zahl der Leiharbeitnehmer stark gestiegen (siehe Grafik). 2013 arbeiteten in der Altenpflege 9200 Beschäftige auf Leiharbeitsbasis, 2018 waren es bereits 12 000 – ein Anstieg von 30 Prozent. Die Gruppe der Gesundheitsberufe, Krankenpfleger und Rettungsdienstmitarbeiter verzeichnete sogar ein Plus von 56 Prozent. 2018 hatten die Leiharbeitsunternehmen 14 900 Erzieher, Sozialarbeiter und Heilerziehungspfleger unter Vertrag. Das waren 63 Prozent mehr als noch fünf Jahre zuvor.

Leiharbeit hat viele Namen
Die flexiblen Einsatzkräfte haben für Sozial- und Pflegeunternehmen jedoch einen großen Nachteil. Sie werden zunehmend zum Kostenfaktor. Träger weisen sogar in ihren Jahresabschlüssen darauf hin. Der Posten läuft unter so unterschiedlichen Begriffen wie Leiharbeit, Zeitarbeit, Arbeitnehmerüberlassung oder Leasingkräfte. Allen gemeinsam ist: Sie kosten Geld.

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