Krankenhaussterben

Sich nicht zum Opfer machen lassen

Nicht mehr nur einzelne Kliniken, sondern ganze Träger verschwinden. Das große Sterben geht auf Kosten freigemeinnütziger Anbieter, meint der Wohlfahrt Intern-Redakteur Dennis Hansen.

Die Namen der Opfer werden immer klangvoller. 2017 waren es noch unbekanntere freigemeinnützige Kliniken, wie das St. Josef Hospital der Katholischen Kliniken Emscher-Lippe mit 280 Betten in Gelsenkirchen, oder das St. Vinzenz Krankenhaus des Vinzenz-Verbunds Hildesheim in Braunschweig mit 84 Betten, die schließen mussten.
2019 warfen dann ganze Verbünde aus Kostengründen das Handtuch. Beispiele sind das Katholische Klinikum Oberhausen (KKO) mit drei Klinikstandorten und zehn ambulanten und stationären Einrichtungen der Altenhilfe oder die DRK Krankenhausgesellschaft Thüringen Brandenburg mit vier Krankenhäusern. Das DRK verkaufte an die privaten KMG-Kliniken, das KKO ging an die Ameos Gruppe. Das vergangene Jahr endete mit einem weiteren Paukenschlag: Die Malteser steigen nahezu komplett aus dem Krankenhausgeschäft aus und suchen für sechs Klinikstandorte Käufer.

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