EIGENKAPITAL

Notgroschen für bittere Zeiten

Eiserne Reserven dienen nicht nur als Risikopuffer für wirtschaftlich schlechte Jahre. Sie schaffen auch Vertrauen bei Kreditgebern. Die sozialen Träger stellen sich zunehmend darauf ein, ihr Eigenkapital zu stärken.

Wer etwas auf der hohen Kante hat, kann der Zukunft ruhiger entgegenblicken - das gilt für Sparer wie für Unternehmen. Der PsychiatrieverbundOldenburger Land hat sich innerhalb eines Jahres etwas mehrRuhe verschafft: Das Eigenkapital des Unternehmens ist um mehr als 50 Prozent gewachsen. Der Betreiber des psychiatrischen Krankenhauses Karl-Jaspers hatte gut verdient und Überschüsse in Höhe von fünf Millionen Euro in die Gewinnrücklagen eingestellt "Somit konnte im abgelaufenen Jahr 2012 die Eigenkapitalbasis erneut gestärkt werden", berichtet Geschäftsführer Axel Weber im Jahresabschluss. 14,7 Millionen Euro hat das Polster im Geschäftsjahr 2012 betragen, die Eigenkapitalquote - sie beschreibt das Verhältnis zum Gesamtkapital eines Unternehmens - kletterte innerhalb eines Jahres von 25,2 Prozent auf 34,7 Prozent. Die Fachklinik geht damit den Weg, den Experten Sozialunternehmen raten. Denn die viel zitierte "schwarze Null", auf die viele Träger im Sozialwesenabzielen, reicht nicht aus, um das Überleben der Gesellschaft langfristigzu sichern.

Wie Sie am besten Eigenkapital aufbauen und worauf Sie dabei achten müssen, können Sie jetzt in unserer neuen Ausgabe lesen.

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