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Ulla Schmidt
Aktualisiert am 31.01.2020 - 05:54

Notfalls klagen wir

Die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, Ulla Schmidt, über die Probleme bei der Umsetzung des BTHG, inklusive Schulen und die Mündigkeit von Menschen mit Behinderung.

Sie haben bei der Lebenshilfe das Bundesteilhabegesetz (BTHG) von der Diskussion im Vorfeld über die Verabschiedung bis zum momentanen Stand begleitet. Was ist Ihr Zwischenfazit?
Einige Punkte wurden schon gut umgesetzt. Es ist uns gelungen, das Arbeitsförderungsentgelt und den Sparfreibetrag zu verdoppeln. Wir haben die Mitbestimmung und die Frauenbeauftragten in den Werkstätten eingesetzt. Die große Frage der Trennung der Leistungen steht nun an. Das ist ein ganz schwieriger Prozess, der aber die Grundlage für die Personenzentrierung ist. Die Trennung hat langfristig zum Ziel, dass die Leistungen der Eingliederungshilfe, also was ein Mensch braucht, um am Leben teilhaben zu können, unabhängig vom eigenen Einkommen werden.

Lesen Sie das gesamte Interview in unserer aktuellen Ausgabe.

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