Heute ist Mittwoch , der 12.08.2020

Wohlfahrt Intern
www.wohlfahrtintern.de
Egestorff Stiftung
Aktualisiert am 03.06.2019 - 07:36

Not macht erfinderisch

Die Egestorff Stiftung ist aus der Diakonie Bremen ausgetreten und ein Jahr später zurückgekehrt. Nach Kirchentarif zahlen muss das Altenheim nicht. Trotzdem sind alle Beteiligten zufrieden.

Der Fabrikant Johann Heinrich Egestorff kaufte 1862 ein Gut im Umland von Bremen. Vier Jahre später legte er in seinem Testament fest, dass sein Anwesen – Herrenhaus, Hofmeierhaus, Stallungen, Park, Acker und Feldländereien – nach seinem Tod zu einem Altenheim werden soll. Bedürftige alte Männer und Frauen sollten dort bis an ihr Lebensende wohnen dürfen und gepflegt werden.
An das Wohl oder gar die Vergütung der Pflegekräfte dachte der reiche Fabrikbesitzer damals wahrscheinlich nicht. Heute, gut 160 Jahre später, ist die Egestorff Stiftung, wie im Testament bestimmt, ein idyllischer Ort zum Altwerden. Hinter den Kulissen der denkmalgeschützten Backsteinarchitektur schwelt indes seit Jahren ein Konflikt um die Bezahlung der Beschäftigten, der Ende 2017 im Austritt der Egestorff Stiftung aus dem Diakonischen Werk Bremen gipfelte.

Lesen Sie den gesamten Artikel in unserer aktuellen Ausgabe.

© Wohlfahrt Intern
Artikel weiterempfehlen