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MDK-Reform
Aktualisiert am 29.11.2019 - 06:54

Klare Linien

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Die Bundesregierung konnte den Abrechnungsstreit zwischen Kassen, Medizinischem Dienst und Krankenhäusern nicht mehr ignorieren. Mit einer Reform will sie nun die Wogen glätten.

Es geht um riesige Summen: Allein bei den evangelischen Krankenhäusern sind es zwischen 200 und 300 Millionen Euro. So viel streicht der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) jährlich mit Abrechnungsprüfungen von den Krankenhäusern ein und holt sie den Krankenkassen zurück. Bei der AOK kommen so im Jahr schnell zwischen zwei und 2,5 Milliarden Euro zusammen. Die Prüfungen bedeuten viel Aufwand für alle Beteiligten. In den letzten Jahren stieg ihre Anzahl sowie die Zahl der beanstandeten Abrechnungen kontinuierlich. Einige wollten das nicht mehr mitmachen. Es kam zu Absprachen zwischen Krankenkassen und Krankenhäusern. Einer Mitteilung des Bundesrechnungshofs zufolge gab es Abmachungen, nach denen Krankenhäuser pauschale Abschläge auf Abrechnungen zahlten, statt kontrolliert zu werden.

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