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Königsheider Eichhörnchen
Aktualisiert am 25.10.2019 - 08:25

Kafkaesk  ausgebremst

An Lob und Schulterklopfen für seine engagierte ehrenamtliche Arbeit fehlt es dem Verein Königsheider Eichhörnchen nicht. Trotzdem ist der Frust groß. Das Beispiel zeigt, wie Initiativen sich im alltäglichen Förder- und Zuständigkeitswirrwarr aufreiben.

Das Wappen war possierlich, die Einrichtung war es nicht immer. Das Eichhörnchen war das Symbol des größten Kinderheims der DDR. Im Süden Ost-Berlins, nicht weit von der Mauer, erlebten hier bis zum Mauerfall Tausende Kinder und Jugendliche einen Teil oder sogar ihre gesamte Kindheit und Jugend. Das Kinderheim Makarenko in der Königsheide – ab 1968 benannt nach dem russischen Pädagogen – galt als sozialistisches Vorzeigeheim. Hier sollte der neue sozialistische Mensch geformt werden. 1998 schloss die Einrichtung für immer ihre Tore. Nur haben viele ehemalige Heimkinder dieses Kapitel ihres Lebens längst nicht abgeschlossen.
Für sie ist der Verein Königsheider Eichhörnchen, der demnächst den Paritätern beitreten will, zum ersten Ansprechpartner geworden.

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