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Wohlfahrt Intern
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Digitalisierung in den Kommunen
Aktualisiert am 31.01.2020 - 05:37

Der Online-Verdrängung den Kampf ansagen

Die öffentliche Hand will soziale Dienstleistungen künftig auch online anbieten. Die Sozialvorständin der Caraitas, Eva M. Welskop-Deffaa, rät der freien Wohlfahrt, die Plattformen aktiv mit aufzubauen. Ansonsten bleibt sie außen vor.

Die Erwartungen von Bürgerinnen und Bürgern an soziale Dienstleistungen verändern sich rasant. Wer es gewohnt ist, Hotels jederzeit von überall auf der Welt online buchen zu können, erwartet von seiner Stadtverwaltung, dass er auch sein Auto online anmelden kann. Und wem sein Buchhändler nach einer Internetbestellung das gewünschte Buch in Tagesfrist ausliefert, der kann nicht verstehen, warum er für die gestürzte Großmutter online nicht genauso schnell einen Altenheimplatz buchen kann. Die Bürgerinnen und Bürger werden die öffentliche Verwaltung und auch die freie Wohlfahrtspflege künftig daran messen, wie gut sich soziale Dienstleistungen online finden und abrufen lassen. Die sozialrechtlich fixierte Zusammenarbeit der öffentlichen Hände mit den Wohlfahrtsverbänden zum Wohle der Leistungsempfänger steht vor einer grundlegenden Herausforderung.

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