Überstunden

Überstunden nur zur Hälfte bezahlt

In Deutschland arbeiten die Arbeitnehmer immer länger und knapp die Hälfte wird für die Mehrarbeit nicht entlohnt. Das ergab eine Umfrage des gewerkschaftsnahen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung (WSI) unter 2000 Betriebsräten.

DÜSSELDORF - I Danach hat ein Viertel der Betriebe von 2005 bis 2007 ihre Arbeitszeiten ausweiteten. Als Gründe nennen die Unternehmen häufig den verschärften Wettbewerb. In der Umfrage gaben 46,8 Prozent der Befragten an, dass die Betriebe für geleistete Mehrarbeit keinen Lohnausgleich zahlten. Über die Hälfte  der Befragten (53 Prozent) berichten dagegen über einen vollständigen oder teilweisen Lohnausgleich. Auch von Mehrarbeit, die auf betrieblichen Arbeitszeitkonten gespeichert wird, haben die Beschäftigten nicht immer etwas: In jedem vierten Betrieb mit solchen Konten verfallen Zeitguthaben, so die Betriebsrätebefragung. „Die Arbeitszeit wird zunehmen zum Einfallstor für indirekte Lohnsenkungen“, sagt Hartmut Seifert Leiter des WSI. „Würde hingegen die tatsächlich geleistete Arbeitszeit voll bezahlt, würden die Einkommen nicht unbeträchtlich steigen.“

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