Niedriglöhne

Niedriglohn: Nur jeder achte schafft den Aufstieg

Lediglich jeder achte Vollzeitarbeitnehmer, der zu Niedriglöhnen arbeitet, erlangt eine besser bezahlte Stelle.

BERLIN - Das zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des Lehrstuhls für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik der Universität Erlangen-Nürnberg. Demnach steht der Weg zu einer besser bezahlten Vollzeitstelle nicht vielen Arbeitnehmern offen; mehr als ein Drittel mehrjährig vollzeitbeschäftigter Geringverdiener blieb von 1998 bis 2005 bei einer Arbeit im Niedriglohnbereich. Die Situation von etwa einem Viertel der Geringverdiener hat sich sogar verschlechtert; ungefähr 13,5 Prozent von ihnen waren 2005 in Teilzeit oder geringfügig beschäftigt. Ein Zehntel war arbeitslos.

Insgesamt ist der Niedriglohnsektor in Deutschland in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen. Mittlerweile gehört mehr als jeder sechste Vollzeitbeschäftigte zu den Geringverdienern. Frauen stellen dabei die Mehrheit: 60 Prozent arbeiten zu niedrigen Löhnen, dagegen nur 40 Prozent der Männer. Insgesamt sind 65 Prozent der Vollzeitstellen von Männern besetzt, lediglich 35 Prozent von Frauen.

zurück | drucken

Artikel weiterempfehlen

Frage des Monats

Kritiker bemängeln, dass die Bundesländer die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) verschleppen. Scheitert das BTHG?

Ja

Nein


Ergebnisse

Die aktuelle Ausgabe

Titelthema: Employer Branding

Wie Sozialunternehmen heißbegehrte Bewerber zu sich locken

weiter

Leider falsch - wir korrigieren

Alle Menschen machen Fehler – bei Journalisten sind sie leider gleich gedruckt. Manchmal rutscht uns eine missglückte Formulierung durch, manchmal eine falsche Zahl. Das tut uns leid. Hier finden Sie die Korrekturen.

Probleme auf der Webseite?

Falsche Darstellung, fehlerhafter Link, fehlende Funktion? Bitte melden Sie Probleme mit der Webseite unserem Administrator. Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe! Fehler melden

 

Unser Wohlfahrt Intern E-Paper

Lesen Sie Wohlfahrt Intern jetzt auch als E-Paper

E-Paper hier öffnen

Seite weiterempfehlen