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PWC-Studie
Aktualisiert am 08.01.2013 - 17:44

Geld ist nicht alles

Für einen Job unter besseren Arbeitsbedingungen würden Chefs auf bis zu 30 Prozent ihres Gehaltes verzichten, so die Feststellung einer Studie der Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers und der London School of Economics.

FRANKFURT - Auch ein Vergütungssystem mit Boni und erfolgsabhängigen Sonderzahlungen komme bei Chefs nicht gut an. Viele bevorzugten eine weniger komplexe Gehaltsberechnung, auch wenn am Ende weniger dabei herausspringe. Mehr als 1100 Manager wurden befragt.

Bislang ging man davon aus, so die Studienautoren, dass hohe erfolgsabhängige Vergütungsbestandteile einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg des Unternehmens leisten und damit dem Wohle der Aktionäre dienen.

Manager sind keine Unternehmer

Diese Annahme werde allerdings durch die Studienergebnisse in Zweifel gezogen: „Manager agieren nicht notwendigerweise wie Unternehmer. Viele Führungskräfte sind vielmehr bezogen auf ihre eigene Vergütung risikoscheu und stehen sowohl langfristig angelegten Prämiensystemen als auch aufgeschobenen Boni skeptisch gegenüber", so Studienautor Konrad Deiters. 

Es gelte daher, Bonussysteme so zu gestalten, dass sie nicht nur regulatorische Vorgaben erfüllen, sondern gleichzeitig auch das Erreichen der betrieblichen Ziele unterstützen und motivierend geschaffen sind.

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