David Eckardt

Vom rauen Ton vertrieben

Vier Ausbildungen hat David Eckardt abgeschlossen. Er ist unter anderem Krankenpfleger und Betriebswirt. Nach einigen Jahren im thüringischen Landtag wechselte er zur AWO Sachsen.

Geschäftsführer Eckardt © AWO Sachsen

Alter: 52
Arbeitgeber: AWO LV Sachsen
Funktion: Geschäftsführer
Ausbildung: Krankenpfleger, Rettungsassistent, Verwaltungsfachangestellter, Betriebswirt

David Eckardt ist Wahlthüringer und Wochenendpendler. Nach seiner Zeit als parlamentarischer Geschäftsführer und Sprecher für Pflege- und Sozialpolitik der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag wollte der 52-Jährige Interessenskonflikte vermeiden und wählte bewusst eine neue berufliche Aufgabe außerhalb Thüringens. Zunächst wurde Eckardt 2015 Geschäftsführer beim AWO Kreisverband Nordsachsen, 2016 wechselte er als Geschäftsführer zum sächsischen AWO-Landesverband nach Dresden. „Ich habe immer ganz klar gesagt, wenn ich aus der Politik aussteige, möchte ich nicht den Verdacht erwecken, Vorteile aus meinen Kontakten zu ziehen“, sagt er.

Eckardt hat vier Ausbildungen abgeschlossen. In der DDR absolvierte er eine Ausbildung zum Krankenpfleger. Eine Unverträglichkeit gegen Desinfektionsmittel zwang ihn seine Arbeit als OP-Pfleger aufzugeben und zum Rettungsdienst zu wechseln. „Dort hatte ich auch die zeitlichen Möglichkeiten, mich weiterzubilden“, sagt Eckardt. Da er auch kommunalpolitisch aktiv war, war es sein Ziel, mitreden zu können. Deshalb ließ er sich zum Verwaltungsfachangestellten ausbilden. Eine weitere Ausbildung zum Betriebswirt folgte.

Nach seiner Zeit im Rettungsdienst nahm Eckardt 2001 das Jobangebot eines privaten Trägers als Heimleiter einer stationären Pflegeeinrichtung an. 2006 wechselte er in die Politik. Für Eckardt war es ein interessanter und ereignisreicher Lebensabschnitt. „Ich habe aber mit zunehmender Zeit einen Wandel in der Politik bemerkt, das Klima und der Umgang miteinander ist rauer geworden“, erzählt der AWO-Geschäftsführer.

Im sächsischen Landesverband der AWO beschäftigt er sich momentan vor allem mit Projekten zur Integration und Inklusion von Geflüchteten. In diesem Bereich hat der Verband die Mitarbeiterzahl in den letzten beiden Jahren von zwei auf 14 aufgestockt. Das Wochenende verbringt  Eckardt so oft wie möglich in der Heimat bei der Familie. Er sei auch sehr sportinteressiert. „Aber leider derzeit mehr passiv als aktiv“, sagt er.


   

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