Anette Langner

Vom Ozean über Umwege in die Wohlfahrt

Anette Langners beruflicher Werdegang hatte viele Zwischenstopps. Den Inhalten ihrer früheren Studien widmet sie sich heute nur noch in ihrer Freizeit.

Vorstandssprecherin Langner © DRK Schleswig-Holstein

Alter: 57
Arbeitgeber: DRK LV Schleswig-Holstein
Funktion: Vorstandssprecherin
Ausbildung: Rhetorik, Literaturwissenschaften, Geschichte (Master), Marketingassistentin Verlag

Der Weg von Anette Langner in den Vorstand des DRK Schleswig-Holstein hatte viele Zwischenstopps. Nach dem Studium der Literaturwissenschaften war es ihr Ziel, in die Öffentlichkeitsarbeit einzusteigen. Es folgte eine Ausbildung zur Marketingassistentin. Während der Ausbildung in einem Verlag fasste Langner den Wissenschaftsjournalismus ins Auge. Sie begann, Ozeanographie und Geologie zu studieren.

Als sie bei einer großen Gesellschaft in Kiel Arbeitslose und Jugendliche im Übergang von der Arbeitslosigkeit qualifizierte, merkte sie, dass sie im Kontakt mit politischen Gremien etwas für diese Menschen bewirken kann. „Ich wollte unbedingt mitgestalten, dazu musste ich in die Politik gehen“, sagt Langner. Von der Gemeindevertretung führte dann der Weg in den Landtag. Für ihre Funktion im Vorstand des DRK habe sie sich in ihren fünf Jahren im Kabinett als Staatssekretärin viel Fachwissen angeeignet. „In der Zeit als Abgeordnete habe ich gelernt, welche Gesetze die Grundlagen für den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft sind, wie wichtig Netzwerke und Entscheider sind und wie man Themen setzt“, erklärt Langner.

Sie hätte das gerne weiter gemacht, aber die Wähler hätten anders entschieden. So entschloss sie sich, in die Wohlfahrt zu wechseln. Der DRK sei als erster Verband auf sie zugekommen und hätte gut gepasst. Als Vorständin des Landesverbands Schleswig-Holstein will sie vor allem die Mitgliederbasis stärken und den Fachkräftemangel in Angriff nehmen. Dazu soll der Landesverband als Arbeitgeber attraktiver werden und beispielsweise Pflegekräfte aus dem Ausland gewinnen.

Ozeanographie spielt bei ihrer Arbeit im Verband zwar keine Rolle mehr, aber das Thema interessiert sie immer noch. Auch das Studium der Literaturwissenschaften kommt eher in ihrer Freizeit zur Anwendung. Langner liest viel. Sie sei jedoch auch sportlich, fahre Fahrrad und sei viel draußen unterwegs. „Besonders beim Fahrradfahren genieße ich die schöne Landschaft und wunderbare Natur hier in Schleswig-Holstein“, sagt die 57-Jährige.

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