Jörg Millies

Soziale Arbeit braucht Ökonomie

Jörg Millies hat Theologie und Wirtschaftswissenschaften studiert. Beim Deutschen Caritasverband kann er als Finanz- und Personalvorstand Kompetenzen aus beiden Bereichen gebrauchen.

Vorstand und Generalsekretär Millies © Anke Jacob

Alter: 55
Arbeitgeber: Deutscher Caritasverband
Funktion: Finanz- und Personalvorstand, Generalsekretär
Ausbildung: Wirtschaftswissenschaften (Diplom), Katholische Theologie (Diplom)

Als Jörg Millies mit 24 Jahren sein Diplom in Katholischer Theologie in der Tasche und als Pastoralreferent zu arbeiten begonnen hatte, fragte er sich, ob es das schon gewesen sei. „Ich hatte bereits zum Ende meiner Schulzeit sehr unterschiedliche Interessen“, sagt Millies. Wirtschaftswissenschaften hätte er schon damals spannend gefunden, aber theologische Fragen seien für ihn erst einmal präsenter und drängender gewesen. Parallel zu seiner Arbeit als Pastoralreferent begann er schließlich, Wirtschaftswissenschaften zu studieren. 1993 schloss er das Studium ab. „Dieses Studium hat mir andere Welten und ganz neue Inhalte erschlossen“, erzählt Millies.

Die Kombination von Theologie und Wirtschaftswissenschaften habe sich für ihn bei seiner Arbeit für die Caritas bewährt. Er leitete unter anderem ein Altenzentrum der Caritas Frankfurt und war Finanzdirektor der Caritas Limburg. Seit 2012 ist er Finanz- und Personalvorstand des Deutschen Caritasverbands, seit 2017 zusätzlich Generalsekretär. Die Ökonomie ist für den 55-Jährigen das Handwerkszeug für soziale Arbeit. „Für soziale Arbeit ist kennzeichnend, dass sie immer mit knappen Ressourcen geleistet wird“, erklärt er. Diese knappen Ressourcen müssten bestmöglich eingesetzt werden.

Als Mitglied des dreiköpfigen Vorstands des Deutschen Caritasverbands ist Millies für Themen wie Controlling, Vermögensverwaltung und Personalmanagement verantwortlich. Als Generalsekretär vertritt er den Präsidenten, Peter Neher, im Vorstand. Außerdem sitzt Millies in einer Vielzahl von Gremien. Er ist unter anderem Mitglied des Aufsichtsrats der Bank für Sozialwirtschaft und im Vorsitz des Ausschusses der Lotterie Glücksspirale. Bei der Koordination seiner vielen Termine und Verantwortlichkeiten helfe die kluge Terminplanung seines Sekretariats. Auch seine vielen Bahnfahrten quer durch Deutschland seien praktisch. „Wenn man viel Bahn fährt, hat man viel Vorbereitungszeit, insbesondere wenn es dann noch Verspätungen gibt“, sagt Millies.

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