Ulrich Bauch

Präsent und sichtbar in Berlin

Ulrich Bauch arbeitete 20 Jahre als Polizist, bevor er den sozialen Sektor für sich entdeckte. Trotz seiner vielen Jobwechsel ist er seiner hessischen Heimat treu geblieben.

Geschäftsführer Bauch © ASB Bundesverband/B. Bechtloff

Alter: 53
Arbeitgeber: ASB Bundesverband
Funktion: Geschäftsführer
Ausbildung: Verwaltungswissenschaften (Diplom), Polizist

Strenge Ordnung und ausgeprägte Hierarchien können Orientierung geben. Das hat Ulrich Bauch während seiner Ausbildung und den 20 Jahren als Polizist gelernt. „Klare Strukturen und Prozesse machen komplexe Systeme erst beherrschbar“, sagt er. Bauch begann mit 16 Jahren seine Ausbildung als Polizeibeamter, arbeitete kurze Zeit auf einem Revier in Frankfurt am Main, beim SEK und als Pressesprecher im hessischen Innenministerium.

2002 wechselte er als Verwaltungsleiter zum Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge in Frankfurt. „Ich wollte nach so vielen Jahren als Polizist etwas anderes machen und mich neu orientieren“, erklärt Bauch. Der Deutsche Verein als Schnittstelle verschiedener Säulen des Sozialstaats sei eine völlig andere Welt gewesen. Er habe es von Anfang an spannend gefunden, die Akteure sozialer Arbeit kennenzulernen.

In den folgenden Jahren war Bauch Geschäftsführer der Bundesvereinigung Lebenshilfe und der Lebenshilfe in Berlin. Seit 2015 ist er Bundesgeschäftsführer des ASB. Unter Bauch wurde die Bundesgeschäftsstelle neu aufgestellt und ein Teil von Köln nach Berlin verlegt, unter anderem die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. „Wir sind in dem Bereich viel professioneller geworden, sitzen jetzt in Berlin dichter an den Gesetzgebungsverfahren dran und sind als Verband sichtbarer und präsenter geworden“, erzählt er.

Bauch wohnt in einem kleinen Ort in Mittelhessen und ist noch nie für einen seiner Jobs umgezogen. Unterwegs zu sein mache ihm nichts aus. Er sei gerne in Berlin, Köln und anderswo, aber eben auch in seiner ländlichen Heimat. „Ich komme aus bäuerlichen Verhältnissen“, erzählt Bauch und lacht. Seine Eltern waren Landwirte. Sein 91-jähriger Vater fährt immer noch gerne Traktor.

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