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Ralf Klaßmann
Aktualisiert am 14.12.2018 - 11:40

Freigemeinnützige in tückischen Fragen beraten

Partner Klaßmann © BDO Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

In der Gesundheitswirtschaft wollte Ralf Klaßmann eigentlich nicht arbeiten. Doch heute bereiten dem Partner bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO ambitionierte Vorhaben in der Branche besonders viel Freude.

Alter: 63
Arbeitgeber: BDO
Funktion: Partner und Leiter des Bereichs Gesundheitswirtschaft, Stiftungen und Non-Profit-Organisationen
Ausbildung: Betriebswirtschaftslehre (Diplom)

Seit über 35 Jahren arbeitet Ralf Klaßmann bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO, seit mehr als 20 Jahren ist er Partner. Dass er eine Karriere in der Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung machen will, wusste er schon früh. „Mein Faible für Zahlen habe ich nach meinem Abitur bei der Bundeswehr entdeckt“, erzählt er. Hier landete er in einer Abteilung, die für die Gehaltsabrechnungen zuständig war. Klaßmann studierte Betriebswirtschaftslehre in Köln und schaute sich nach seinem Abschluss auf dem lokalen Markt um. „BDO hat mir am schnellsten auf meine Bewerbung geantwortet und ein Gespräch angeboten“, sagt Klaßmann.

Er stieg als Assistent ein und wurde dem Bereich Gesundheitswirtschaft zugeteilt. Eigentlich hatte er andere Pläne. „Ich habe vom internationalen Steuerrecht geträumt: heute London, morgen New York“, erinnert sich der 63-Jährige. „Aber es war dann eben heute Eifel, morgen Sauerland.“ Doch Klaßmann merkte schnell, dass die Gesundheitsbranche das Richtige für ihn ist. Anfang der Achtzigerjahre gab es in der Branche kaum Berater, er habe sich deshalb gut entwickeln können.

Heute ist Beratung in der Branche, vor allem für freigemeinnützige Unternehmen, Klaßmann zufolge unverzichtbar. "Rechtsanwendungsfragen sind tückisch, Freigemeinnützige haben es steuerrechtlich besonders schwer“, erklärt er. Diese ganze Expertise könnten Träger nicht selbst vorhalten. Besonders schön an einem Job findet Klaßmann, wenn ambitionierte Veränderungen bei einem Mandanten gut funktionieren. „Ich bin Steuerberater aus Leidenschaft, das verschafft einem dann schon persönliche Befriedigung“, sagt er. Vor allem, wenn das Finanzamt mitmache, was er sich ausgedacht hat.

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