Diakonie Südwestfalen

Klinik schließt nach über 50 Jahren

Das Diakonie Klinikum der Diakonie Südwestfalen im nordrhein-westfälischen Kredenbach macht dicht. Das medizinische Angebot soll jedoch erhalten bleiben.

KREDENBACH - Das Krankenhaus bestand nur noch aus zwei Fachabteilungen. Doch allein hätten die Innere Medizin und die Geriatrie keine Zukunft mehr, wie die Siegener Zeitung berichtet. Sie ziehen Ende Februar aus. Die medizinischen Angebote bleiben jedoch bestehen. Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) sowie die nuklearmedizinische Gemeinschaftspraxis bleiben erhalten. Der Schließung wurde bereits im Oktober 2016 beschlossen. 

Einzige Geriatrie in Siegen

Die Geriatrie soll komplett ins Jung-Stilling-Krankenhaus im 16 Kilometer entfernten Siegen ziehen, so die Zeitung weiter.  Damit wäre die Station die einzige Geriatrie vor Ort. Die künftige Geriatriestation soll in einem neuen Bauteil in der achten Etage untergebracht werden. Dazu werde der bisherige Bauteil um vier Stockwerke erweitert. Zusätzlich zum neuen Bauabschnitt übernehme die Geriatrie die Räume der derzeitigen internistischen Station. Zudem seien weitere Plätze in der geriatrischen Tagesklinik vorgesehen. Insgesamt sollen dadurch 65 Plätze in der Geriatrie in Siegen entstehen.

Mehr Platz durch Umzug

Dafür erhält die Geriatrie auch mehr Platz. Statt wie bisher rund 800 Quadratmeter in Kredenbach sollten nun 2700 Quadratmeter zur Verfügung stehen. Bei der Qualität der Raumausstattung wiesen die Diakonie-Geschäftsführer Josef Rosenbauer und Verwaltungsleiter Fred-Josef Pfeiffer auf den Außenbereich als Highlight der neuen Geriatrie hin, berichtet die Siegener Zeitung.

Internistische Abteilung an zwei Standorten

Die 50 internistischen Krankenhausbetten aus Kredenbach übernähmen im Februar die anderen Häuser des Trägers. Ein Teil zieht ins Bethesda-Krankenhaus in der benachbarten Kreisstadt Freudenberg um. Damit wären nach der Verlagerung im Jung-Stilling-Krankenhaus in Siegen 158 internistische Betten vorhanden, in Freudenberg 60. rs

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