Ev. Johanneswerk

Eine Tote bei Großbrand im Altenzentrum

Im Altenzentrum Bethesda in Bad Salzuflen des Evangelischen Johanneswerks hat es gebrannt. Eine Bewohnerin ist inzwischen ihren Brandverletzungen erlegen.

BAD SALZUFLEN – Trauer im Altenzentrum Bethesda in Bad Salzuflen: Die 79-jährige Bewohnerin, in deren Zimmer Donnerstagvormittag  ein Feuer ausgebrochen war, ist ihren schweren Verletzungen erlegen, teilt das Evangelische Johanneswerk in Bielefeld mit. „Der Brand und seine tragischen Auswirkungen berühren uns im Johanneswerk sehr“, sagt der Vorstandsvorsitzende Pastor Ingo Habenicht. „Wir trauern mit den Menschen im Altenzentrum Bethesda.“

Der Band im Altenzentrum im lippischen Bad Salzuflen war am Donnerstagvormittag im Südflügel des Hauses ausgebrochen. 21 Menschen wurden dabei verletzt, neben der schwerverletzen Bewohnerin erlitten 20 Menschen leichte Rauchvergiftungen, darunter Mitarbeiter, Bewohner und Feuerwehrleute. Sie konnten nach ärztlicher Behandlung wieder nach Hause. Die schwerverletzte Bewohnerin wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Dortmund geflogen. Dort erlag sie ihren Verletzungen.

Besonnene Mitarbeiter, schnelle Rettungskräfte

Johanneswerk-Vorstandschef Habenicht bedankte sich bei den Rettungskräfte in Bad Salzuflen. Sie hätten mit ihrem schnellen und engagierten Einsatz Schlimmeres verhindert. Auch die Mitarbeitenden hätten sehr professionell und besonnen reagierten. „So eine Ausnahmesituation bedeutet eine hohe Anforderung an alle, die die in unserer Einrichtung  lebenden Menschen betreuen und pflegen“, unterstreicht Habenicht.

Die Bewohnerinnen und Bewohner des betroffenen Südflügels wurden Donnerstagvormittag unverzüglich evakuiert und vorübergehend in den Nordflügel des Altenzentrums umquartiert. „Alle 21 Betroffenen sind jetzt erst einmal in anderen Zimmern im Haus untergebracht“, ergänzt Hausleiter Markus Bartsch-Mertens. „Der Alltag soll möglichst bald wieder in gewohnten Bahnen verlaufen.“  Das Team des Altenzentrums plant im Rahmen eines Trauergottesdienstes der verstorbenen Bewohnerin zu gedenken.

Umfangreiche Sanierung notwendig

Der Brand hatte einen Großeinsatz ausgelöst. 200 Einsatzkräfte waren vor Ort. Derzeit suchen die Brandermittler der Detmolder Kripo die Ursache des Feuers. Zehn Zimmer und der Flur in der Nähe des Brandherdes sind unbewohnbar, dort sind umfangreiche Arbeiten notwendig, um den Schaden zu beheben, teilt eine Unternehmensprecherin mit. Die übrigen zwölf Zimmer in dem Flügel sollen schnellstmöglich wieder hergerichtet werden. Das Haus verfügt über 148 Plätze.  rs

 

 

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