Weniger Staat, mehr Markt – bei der Investitionsfinanzierung muss sich die Sozialwirtschaft auf neue Spielregeln einstellen. Die ersten Träger erproben alternative Finanzierungsmodelle.
> Heft bestellenWenn Träger sich zusammenschließen, will keiner will den Kürzeren ziehen. Drei AWO-Sozialstationen haben diese Klippe geschickt umschifft.
> Heft bestellenIn Berlin will das Paritätische Seniorenwohnen den Wettbewerb um Altenheimbewohner für sich entscheiden. In den fünf Einrichtungen wird deshalb nach Leistung bezahlt. Die Mitarbeiter sind zufriedener als je zuvor.
> Heft bestellenBei Tarifverhandlungen für die Mitarbeiter des Diakonischen Werks in Hessen und Nassau (DWHN) könnte der hessische Landesverband der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi demnächst mit am Tisch sitzen. „Wir haben Verdi mehrfach eingeladen, an den Verhandlungen der Arbeitsrechtlichen Kommission teilzunehmen", sagt Diakonie-Sprecherin Kathleen Niepmann.
> Heft bestellenNach der Anmeldung der Insolvenz und dem Rücktritt des gesamten Vorstands sucht der Ortsverein Markt Indersdorf der Arbeiterwohlfahrt nach einer neuen Perspektive. Nach einem Wechsel in der Geschäftsführung des OV Markt Indersdorf im Februar dieses Jahres hatte sich herausgestellt, dass der Verein durch den Betrieb einer Sozialstation für ambulante Pflege sowie die Unterhaltung von Wohnungen für Betreutes Wohnen völlig überschuldet ist. Ursprünglich hatte der Kreisverband Dachau angeboten, den Verein mit seinen Betrieben zu übernehmen und die aufgelaufenen Schulden zu tilgen.
> Heft bestellenDie veränderten Finanzierungsbedingungen unter Basel II werden erhebliche Auswirkungen auf die Träger- und Einrichtungslandschaft haben. Davon gehen die Träger der Freien Wohlfahrt selbst aus, wie eine Untersuchung der Bank für Sozialwirtschaft (BfS) ergab.
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