Diakonie Deutschland

Verdi demonstriert vor Diakonie-Zentrale in Berlin

Die Gewerkschaft Verdi demonstriert vor dem Sitz der Diakonie Deutschland in Berlin gegen das kirchliche Arbeitsrecht. Sie fordert reguläre Tarifverträge für die mehr als 525.000 Beschäftigten des Verbands.

BERLIN – Die Diakonie reagiert mit Unverständnis auf die Demonstration.

Diakonie reagiert mit Unverständnis

"Verdi ignoriert, dass die Kirchen mit ihrem eigenen Weg der Tariffindung in der Regel zu deutlich besseren Abschlüssen für ihre Mitarbeitenden kommen als der Durchschnitt der Branche", sagt Diakonie-Vorstand Jörg Kruttschnitt.

Kruttschnitt fordert die Gewerkschaft auf, an den Verhandlungstisch zu kommen und ihren Platz in der Arbeitsrechtlichen Kommission der Diakonie Deutschland einzunehmen. Er sehe in der Demonstration vor der Berliner Diakonie-Zentrale vor allem eine Werbeveranstaltung.

Verdi will Dritten Weg abschaffen

Der Dritte Weg könne laut Verdi weder Lohnabsenkungen verhindern noch Aufwertung und Entlastung für den Sozial- und Gesundheitsbereich regeln. Die Festlegung von Arbeitsbedingungen mithilfe eines Schlichters habe nichts mit Verhandlungen auf Augenhöhe zu tun. sd

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