AWO KV Müritz

Ex-Geschäftsführer muss 390.000 Euro zahlen

Der ehemalige Geschäftsführer der AWO Müritz muss 390.000 Euro an seinen ehemaligen Arbeitgeber zahlen. Das entschied das Landgericht Neubrandenburg.

NEUBRANDENBURG – Die AWO Müritz klagte gegen den ehemaligen Geschäftsführer, Peter Olijnyk, auf die Rückzahlung von rund 390.000 Euro. Der Betrag setze sich laut AWO aus der unverhältnismäßig hohen Geschäftsführervergütung von Oktober 2011 bis Juni 2016 zusammen, für die es keine Rechtsgrundlage gegeben habe.

Ex-Geschäftsführer klagte gegen Entlassung

Olijnyk klagte vor dem Landgericht Neubrandenburg gegen seine Entlassung. Er forderte rund eine halbe Million Euro an ausstehenden Gehältern sowie ihm vermeintlich zugesagten Pensionsansprüche. Diese Klage wies das Gericht zurück. Gegen das Urteil legte Olijnyks Anwalt Revision ein, wie die Schweriner Volkszeitung berichtet.

AWO-Bundesverband verabschiedet Governance Kodex

Der AWO-Bundesvorsitzende, Wolfgang Stadler, begrüßte das Urteil. Die Machenschaften bei der AWO Müritz hätten gezeigt, dass es im bestehenden Regelwerk der AWO Lücken gebe. Deshalb will der Verband Ende November einen neuen Governance Kodex verabschieden, der solche Vorkommnisse unmöglich machen soll. sd

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