AWO KV Müritz

Staatsanwaltschaft überprüft unzulässige Zahlungen

Bewohner eines Pflegeheims der AWO Müritz sollen über Jahre unrechtmäßig an Investitionskosten beteiligt worden sein. Jetzt befasst sich die Staatsanwaltschaft mit der Angelegenheit.

SCHWERIN – Laut einem Bericht der Ostsee-Zeitung geht es um rund 1,7 Millionen Euro. Eine Frau habe sich im Februar beklagt, dass jeder Bewohner des AWO-Pflegeheims in Penzlin täglich knapp zehn Euro Investitionskosten zahle, ohne dass am Heim Veränderungen sichtbar wären.

Träger muss Kosten nachweisen

Wie das Sozialministerium Mecklenburg-Vorpommern mitteilt, können Heime betriebsnotwendige Investitionskosten grundsätzlich umlegen, wenn sie nicht durch öffentliche Förderung abgedeckt werden. Dies bedürfe jedoch der Zustimmung des Landesamtes für Gesundheit und Soziales. Die Investitionskosten müsste der Träger der Einrichtung außerdem nachweisen.

Genehmigung seit 2007 abgelaufen

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales weist laut Ostsee-Zeitung darauf hin, dass das Heim der AWO Müritz mit Landesmitteln gefördert wurde. Eine Genehmigung zur Umlage der Investitionskosten sei jedoch nur bis Ende 2007 befristet gewesen.   

Im Mai wurde bekannt, dass die AWO Müritz das Heim in Penzlin verkaufen will. Grund sind finanzielle Engpässe des Verbands. sd


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