Pflegekammer

Zwangsgebühr führt zu Ablehnung

Obwohl die Mehrheit der niedersächsischen Pfleger der Einrichtung einer Pflegekammer positiv gegenübersteht, lehnen die meisten Pflichtbeiträge dafür ab.

HANNOVER / MAINZ – Das Meinungsforschungsinstitut Infratest-Dimap hatte im Auftrag des Sozialministeriums im Dezember und Januar 1039 Pflegefachkräfte zu ihrer Einstellung gegenüber einer solchen Einrichtung befragt. Dabei kam heraus: Gerade einmal rund 42 Prozent der Pfleger begegnen einer Berufskammer mit Zustimmung, wenn dabei eine Zwangsgebühr fällig wird, so das Sozialministerium in Hannover.

Mehrheit von Vorteilen überzeugt

Hingegen begrüßt die Mehrheit die Vorteile, die aus ihrer Sicht mit einer Pflegekammer verbunden sind. Drei von Vieren sind der Ansicht, für den Beruf relevante Entscheidungen sollten nicht ausschließlich der Politik überlassen werden. 69 Prozent versprechen sich eine Aufwertung ihres Berufsstandes. Nur jeder fünfte glaubt, dass es keine nennenswerten Verbesserungen geben werde.

Zustimmung auch in Rheinland-Pfalz

Auch die meisten rheinland-pfälzischen Pfleger reagieren positiv auf die Pläne der Landesregierung, eine Pflegekammer zu errichten. Wie diese mitteilt, sei bei einer Befragung unter den 15.000 Pflegern im Land herausgekommen, dass 75 Prozent von ihnen mit „ja“ stimmen würden, wenn die Entscheidung darüber bei ihnen läge.

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